Emil Schult & Rainer Boronowski – Bilder hinter der Oberfläche

Vom 19.02.05 bis zum 12.03.05 zeigen der Düsseldorfer Künstler Emil Schult und sein Berliner Kollege Rainer Boronowski was heute im Medium der Hinterglasmalerei möglich ist.

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Dies ist ihre erste gemeinsame Ausstellung und zu sehen sein werden neue Werke vom „Lehrer“ Schult und seinem „Schüler“ Boronowski.

Schult, ein Meisterschüler von Beuys und Richter, zeigt sich verantwortlich für das Artwork der Musikgruppe Kraftwerk, für die er in den 70ern u. a die Schallplattencover designte. Mittlerweile ist er ein international anerkannter Künstler der es im Bereich der Hinterglasmalerei zur Perfektion gebracht hat. In seinen Bildern explodieren die Farben und viele haben eine mystische fast sakrale Aura (er gestaltete u.a. die Krypta in der Robert Schumann Musikhochschule). Andere seiner Werke wiederum sind streng symetrisch angelegt (siehe die Testbilder) oder aber auch abstrakt. In diesen abstrakten Bildern, aber auch in den Verzerrungen die er in einigen Motiven anbringt, zeigt sich der ein Einfluß der von seinem Lehrer Gerhard Richter zu stammen scheint. In seinen neuesten Bildern setzt er sich kritisch mit dem Mythos Amerika auseinander.

Boronowski, der die Hinterglasmalerei bei Schult erlernte, zeigt in dieser Ausstellung neue Werke aus seinem Universum. Er stellte bereits sehr erfolgreich bei Feinkunst Krüger aus. Im Gegensatz zu Schult sind seine Arbeiten auf das Wesentliche reduziert. Zwar ist der Einfluß Schult’s erkennbar, aber genauso unverkennbar hat Boronowski seinen eigenen Stil entwickelt. Viele der neuen Arbeiten des jungen Vaters beschäftigen sich mit der kindlichen Welt und bei einigen seiner Ausstellungen gab es extra Kinderbereiche. Es wird in dieser Ausstellung noch nie gezeigte Bilder zu sehen geben, die er speziell hierfür geschaffen hat.