Rainer Boronowski – Das goldene Tor zur Welt

Vom 08.02.03 bis zum 01.03.03 zeigt uns Rainer Boronowski wie aus seiner Berliner Sicht das Tor zur Welt nun wirklich aussieht.

>> Bilder der Ausstellung

Der Künstler und Grafiker Boronowski ist seit vielen Jahren in diversen Medien unterwegs. Seine Kunst und Arbeit bezeichnet er selbst als POPARTDESIGN. Boronowski hat seinen eigenen Stil entwickelt, die Reduktion der Form auf das Wesentliche, dieses zieht sich wie ein roter Faden durch all seine Arbeiten.

Gestalterisch tätig ist er meist am Computer und setzt seine Bilder dann mit Hilfe der Technik der Hinterglasmalerei um. Diese Technik passt ganz hervorragend zu den flächig angelegten Farben, er arbeitet sie dann mit Acryl und Blattgold aus.

Speziell für diese Ausstellung hat er sich mit der Stadt Hamburg beschäftigt, die in seinen Bildern viele typische Motive der Metropole auftauchen läßt. Silhuettenartig erscheinen die Wahrzeichen der Stadt in seinen Panoramabildern, aber auch Details werden wiedergegeben. Nach seiner Wahlheimat Berlin ist Hamburg die zweite Stadt, der er eine solche Arbeit widmet.

Neben diesen Arbeiten werden auch Werke aus anderen Bereichen zu sehen sein, mit denen sich Boronowski beschäftigt. Dazu gehören die Themen Alltag, Space und auch ein von ihm ganz speziell entwickeltes Projekt namens Bonito Island. Eine virtuelle Welt, in der ein kleiner Hund die Hauptrolle spielt, und die diverse Botschaften in der ganzen Welt hat.

Erwähnt sei noch, das Boronowski in Düsseldorf bei Emil Schult gelernt hat, einem Beuys-Schüler, der für das gesamte Artwork der Musikgruppe „Kraftwerk“ verantwortlich zeichnet. Nach der Lehrzeit, die u. a. auch die Kunst der Hinterglasmalerei beinhaltete, arbeitete Boronowski gemeinsam mit Schult als gleichberechtigter Partner an diversen Projekten.