Zum Hauptinhalt springen

Don't Wake Daddy XX

>> Arbeiten von Don't Wake Daddy XX (PDF 10MB)
>> Ausstellungsansichten Don't Wake Daddy XX

>> Bilder von Gregory Hergert – Revenant (PDF 4MB)
>> Ausstellungsansichten Gregory Hergert – Revenant

Als Heiko Müller und Ralf Krüger im Jahr 2006 beschlossen eine große LowBrow Ausstellung zu initiieren haben wohl beide nicht geahnt, das sie im Jahre 2025 die am längsten, jährlich stattfindende Low Brow Gruppenausstellung der Welt zu verantworten haben!
Don’t Wake Daddy wurde 2006 gestartet und zeigte im Laufe dieser 20 Jahre Werke von 192 Künstlern und Künstlerinnen aus 28 Ländern. In diesem Jahr ist Daddy vom 30. November bis zum 20. Dezember zu Gast.

Eine Liste aller bei DWD teilgenommenen Künstler/innen finden sie auf der Rückseite dieser Mitteilung.

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 12:00-19:00 Uhr und Samstag: 12:00-18:00 Uhr oder nach Vereinbarung unter 040-31792158
Finissage am 20. Dezember von 18:00 bis 21:00 Uhr!

Alles fing damit an das Heiko Müller, als einziger Nicht Amerikaner, Teil einer Künstlercrew namens Art Dorks war und diese Crew veranstaltete in ihren jeweiligen Heimatstädten Ausstellungen mit allen Mitgliedern der Gruppe. Irgendwann war nun auch Heiko Müller an der Reihe und da wandte er sich an Ralf Krüger von der Galerie Feinkunst Krüger. Da er dort schon ausgestellt hatte und dieser bereits im Jahr 2004 mit Van Arno einen Star der LowBrow Szene ausgestellt hatte, schien es logisch eine Ausstellung dort zu machen. Also setzte man sich zusammen und beschloss es für die Ausstellung nicht einfach nur bei den Art Dorks Mitgliedern zu belassen sondern gleich Europas erste große LowBrow Ausstellung zu veranstalten.

Gesagt, getan und es wurde gleich ein voller Erfolg. Es blieb Müller und Krüger also nichts anderes übrig als Don’t Wake Daddy wieder und wieder zu veranstalten. Auf dem Weg zur zwanzigsten Ausstellung wurden immer wieder neue Künstler/innen eingeladen und im Laufe der Zeit veränderte sich Daddy und der Zugang wurde offener. Im Gegensatz zu den etwas starren Regeln einer amerikanischen LowBrow Ausstellung wurden hier die Grenzen weiter gefasst, denn nun wurden auch Künstler/innen aus dem Illustrativen und dem Bereich der Fine Art eingeladen. Das führte dieses Jahr dazu, das DWD das erste Mal in Amerika gezeigt wurde. Die Idee einst importiert aus den USA und hier in Deutschland verändert und erweitert, kehrte nun zurück in ihr Ursprungsland. Mit vollem Erfolg!

Mittlerweile reißen sich die Künstler darum einmal bei Don’t Wake Daddy auszustellen und unzählige Fans warten jedes Jahr auf den Dezember um sich eine immer wieder komplett neue Ausstellung anzusehen und ihre Lieblingswerke zu erwerben.

Hier eine kurze Erklärung zur Kunstform:
LowBrow (oder auch Pop Surrealism) ist als Kunstbewegung langsam aus den amerikanischen Subkulturen der 50er Jahre bis heute hervorgegangen. Sucht man die Ursprünge von LowBrow, so fängt man am besten bei den mittlerweile altehrwürdigen Surf- und Hot Rod-Bewegungen an und schaut dann was der Stein alles mitgenommen hat, sobald er ins Rollen geraten ist: Science Fiction-Fernsehserien, psychedelische Rockmusik, Softpornos, Animes usw. Wer billige Monsterfilme aus den Sechzigern kennt, Cartoons von Robert Crumb gelesen oder sich einmal mit amerikanischen Werbeplakaten aus den letzten 20-30 Jahren beschäftigt hat, dem dürften die LowBrow-Welten einigermaßen vertraut vorkommen. Das war praktisch der Anfang einer Emanzipation der Illustrative, die dadurch ihren Weg in die Galerien und Museen fand.

Die Liste der teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen bei Don’t Wake Daddy XX:

Ana Juan, Amandine Urruty, Alexandra Lukaschewitz, ATAK, moki, Anthony Ausgang, Bene Rohlmann, Brad Woodfin, Darla Jackson, Christine Brey, Elmar Lause, Ciou, Erlend Tait, Femke Hiemstra, Fred Stonehouse, Glenn Barr, Gregory Hergert, Malojo, Heiko Müller, Jan Thomas, Johnny Akihito Noda, Marc Burckhardt, Marcus Schäfer, Matthew Dutton, Mario Maplé, Nick Sheehy, nwrznls, Paul Chatem, Ryan Heshka, Skot Olsen, Stig Bergas, Susanne König + Special Guest

 

Alle Künstler/innen der 20 Don’t Wake Daddy Ausstellungen:

7teen (Dennis J. Hayes IV), Aaron Nather, Aeron Alfrey, Albert Westerhoff, Alex Diamond, Alex Kuno, Alexandra Lukaschewitz, Alexone, Allison Sommers, Amandine Urruty, Ana Juan, Ana Luna, Andrew Cadima, Andrey Klassen, Angie Mason, Aniela Sobieski, Annie Owens, Anthony Ausgang, Anthony Pontius, Atak, Babs Webb, Barbara Lüdde, Beatriz Bradaschii, Belicta Castelbarco, Bene Rohlmann, Benjamin Güdel, Björn Holzweg, Boje Arndt Kiesiel, Brad Gray, Brad Woodfin, Brendan Danielsson, Brendan Monroe, Brian Serway, Cailan Burns, Caitlin McCormack, Carlos Fdez, Carolin Loebbert, Charles Glaubitz, Charlie Immer, Chrigel Farner, Chris Buzelli, Chris Leib, Chris Mostyn, Chris Pottinger, Chris Ryniak, Christian Rex van Minnen, Christine Brey, Ciou, Claudia Six, Colin Johnson, Collin van der Sluijs, Corine Perier, Craig LaRotonda, Dan Barry, Dan May, Daniel Cantrell, Danielle de Picciotto, Darla Jackson, Dave Cooper, David Chung, Dewi Plass, Diana Sudyka, Dilka Bear, Dolce Paganne, Dos Diablos, Doze Green, Edward Robin Coronel, Ego, El Gato Chimney, Elif Varol Ergen, Elizabeth McGrath, Elmar Lause, Eric White, Erik Mark Sandberg, Erlend Tait, Esther Pearl Watson, Ewa Pronczuk-Kuziak, Felix Diaz, Femke Hiemstra, Foi, Fred Stonehouse, Gary Baseman, Gastón Liberto, Gideon Pirx, Glenn Barr, Gregory Hergert, Gregory Jacobsen, Hazel Ang, Heiko Müller, Husni Lagot, James Riches, Jan Thomas, Jana Brike, Jason Limon, Jason Proudler, Jason Wheatley, Jeff Soto, Jesús Aguado, John Casey, John Walker, Johnny Akihito Noda, Johnny Yanok, Jon MacNair, Jon Todd, Josef Krichbaum, Joseph Daniel Fiedler, Juliet Schreckinger, Justell Vonk, Justin DeGarmo, Jym Davis, Kathleen Lolley, Katrin Berge, Kelly Haigh, Kelu, Kim Scott, Kisung Koh, Kristine Schoepflin, Lars Hinrichs, Lee K, Leendert Masselink, Lena Lechelt, Malojo, Marc Burckhardt, Marco Wagner, Marcus Schäfer, Mario Maplé, Marion Peck, Mark Elliott, Mark Todd, Martin Nill, Martin Wittfooth, Matt Lock, Matthew Dutton, Max Renneisen, Mia Mäkilä, Michael Slack, Mike Burnett, Mike Davis, Miriam Zadil, Mitch Blunt, moki, Monika Mitkute, Naive John, Nando Vivas, Natalie Foss, Natalie Huth, Nathan Spoor, Nick Sheehy, nwrznls, Oksana Badrak, P-Jay Fidler, Pamela Tait, Patrick Henne, Patrick Sellmann, Paul Barnes, Paul Chatem, Paul Neberra, Peca, Per-André Nielsen, Rafael Chacón, Ramon Keimig, Raudiel Sanudo, Ray Caesar, Rayk Amelang, Richard Ahnert, Robert Hardgrave, Roman Klonek, Ron English, Ryan Heshka, Scott D. Wilson, Sean Lewis, Sebastian Feld, Sergio Mora, Skot Olsen, Steven D‘Arbenzio, Stig Bergas, Susanne König, Tanja Hirschfeld, Taren McCallan Moore, The Horror aka Daniel Cantrell, Thinkmule, Thorsten Hasenkamm, Thorsten Passfeld, Ti Kunkit, Travis Lampe, Travis Louie, Tripper Dungan, Van Arno, Victor Castillo, Wim Legrand, Wolfgang Sangmeister und Special Guest

Gregory Hergert – Revenant

>> Ausstellungsansichten Gregory Hergert – Revenant
>> Bilder der Ausstellung (PDF 4MB)

Zeitgleich mit der Ausstellung zum 20jährigen Don’t Wake Daddy Jubiläum, eröffnet im Basement von Feinkunst Krüger, die Ausstellung des langjährigen amerikanischen DWD Mitglieds Gregory Hergert. Hergert, fast seit der ersten Ausstellung dabei, und insgesamt in 15 DWD Shows vertreten stellt sowohl ältere als auch brandneue Arbeiten aus.
Zu sehen ist die Ausstellung, genau wie DWD XX, vom 30. November bis zum 20. Dezember!

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 12:00-19:00 Uhr und Samstag: 12:00-18:00 Uhr oder nach Vereinbarung unter 040-31792158
Finissage am 20. Dezember von 18:00 bis 21:00 Uhr!

Der US-Amerikaner Gregory Hergert ist Zeit seines Lebens ein Künstler.
1952 in Corvallis, Oregon geboren studierte er Illustration an der Rhode Island School of Design. Danach lebte er eine Zeit in New York und arbeitete sehr erfolgreich als kommerzieller Illustrator für große Agenturen und bekannte Magazine.
Nach dieser Zeit mit vielen renommierten Jobs und vielen gewonnenen Awards begann Hergert als freier Künstler zu arbeiten. Das war zu einer Zeit als das Internet gerade zu wachsen begann, also ein perfekter Zeitpunkt für den Start seiner zweiten Karriere.

Heute lebt Hergert mit seiner Frau Robin in Portland und zieht die Inspiration für seine Arbeit aus dem dortigen Stadtleben. Er selbst bezeichnet seine Kunst als Urban Surrealism. Hergert malt verschiedenste Dinge und Situationen, aber immer mit einem Sinn für Humor, einer Prise Erotik und immer wieder tauchen verschiedenste Tiere in seinen Bildern auf. Tiere die sehr viel menschliches an sich haben, und sowohl deren gute als auch schlechte Eigenschaften verkörpern.

Seit 2022 betreibt Hergert zusammen mit seiner Frau die Brassworks Gallery in Portland, stellt dort regelmäßig selbst aus und veranstaltet viele Ausstellungen, meist im Bereich der Lowbrow oder Urban Surrealism Art. Vor einigen Monaten fand dort auch die erste Don’t Wake Daddy Ausstellung in den USA statt. Die Kunstform wurde in den USA erfunden, hier in Europa erweitert und verändert und fand jetzt, Dank Gregory Hergert, den Weg „zurück“ in seine Heimat.

Hergert zeigt seine Kunst überall auf der Welt. Kunst die keine Sprachen, kulturellen Unterschiede oder Limitierungen kennt. Es heißt ja das Bilder mehr sagen als 1000 Worte und genau das versucht Hergert auszudrücken: Mit seinen Arbeiten alle Menschen auf der Welt anzusprechen und dadurch zu verbinden.

Gefördert von